Baustellenmanagement

Baustellen gehören zu einer wachsenden Stadt – aber das Chaos ist menschengemacht, nicht naturgegeben. Deshalb sorgen wir dafür, dass Baustellen planbar sind, der Verkehr möglichst fließt und Anwohner wie Gewerbe frühzeitig wissen, was kommt. Dafür braucht es klare Zuständigkeiten, echte Koordination und transparente Information.

Das wollen wir:

1. Baustellenmanagement stadtweit: System statt Stückwerk

Wir rollen das Baustellenmanagement konsequent auf die gesamte Stadt aus – verbindlich, einheitlich und nicht nur punktuell.

2. Transparenz je Baustelle: Kontakt, Dauer, Nutzen

Die Karte „Baustellen in München“ wird erweitert: mit Kontaktdaten, geplanter Dauer und nachvollziehbarem Nutzen – soweit rechtlich möglich.

3. Newsletter pro Stadtbezirk: Sechs Wochen Vorschau

Wir führen monatliche Newsletter je Stadtbezirk ein, die alle geplanten Baustellen mindestens der kommenden sechs Wochen übersichtlich bündeln.

4. Früh informieren: 4–6 Wochen Vorlauf für Anlieger und Gewerbe

Anwohner und insbesondere Gewerbetreibende werden mindestens vier bis sechs Wochen vor Baubeginn informiert – damit Betriebe planen können und für Kunden erreichbar bleiben.

5. Infrastrukturkoordination stärken: Alle an einen Tisch

Wir verzahnen Referate, Stadtwerke, Bauunternehmen und Verkehrsleitzentrale deutlich enger, damit Sperrungen, Umleitungen und Zeitpläne abgestimmt statt widersprüchlich laufen. Ziel ist klare Koordination aus einer Hand – und vor allem: Straßen werden nur einmal geöffnet, nicht mehrfach.

6. Verkehrsfluss sichern: Umleitungen, Ampeln, Beschilderung steuern

Umleitungsrouten, Baustellenampeln und Beschilderung werden so gesteuert, dass Stau nicht zum Normalzustand wird – auch in Spitzenzeiten.

7. Barrierefreiheit mitdenken: Informationen nutzbar machen

Baustelleninformationen sollen auch Hinweise zur Barrierefreiheit enthalten – damit Wege für alle planbar bleiben.